Zucker = Fluch? – Livismart
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Zucker = Fluch?


 Zucker - Fluch oder Segen?

Meine lieben Livismarter, ein Thema liegt mir besonders am Herzen. Ich möchte euch ein wenig über unseren Zuckerkonsum aufklären. In erster Linie vor allem damit, was in unseren Körpern an biochemischen Vorgängen abläuft, wenn wir zuviel Zucker zu uns nehmen.

Viele von euch haben sicherlich schonmal gehört, dass eine zuckerreiche Ernährung ungesund ist. Aber, warum ist das eigentlich so?

Eine Menge Krankheiten sind auf den außerordentlichen Zuckerkonsum zurückzuführen. Wissenschaftler deckten auf, dass Übergewicht, Fettleber, Nierenversagen, Herzinfarkte - um nur einige zu nennen - Krankheiten sind, die durch einen übermäßigen Zuckerkonsum verursacht werden können.

Durch die mächtige Lobby der Lebensmittelindustrie, insbesondere der Zuckerfabriken werden immer wieder Kampagnen gestartet, die den Konsum des gefährlichen Stoffes verharmlosen.

Photo: Pexels.com


Woraus besteht Zucker?

Weißer Kristallzucker wird aus Zuckerrüben hergestellt. Die Rüben werden zerkleinert und mit Wasser eingekocht. In einem aufwendigen chemischen Verfahren werden störende Stoffe wie Kohlenhydrate entfernt und der Saft wird in mehreren Schritten verarbeitet bis zum Schluss die weiße Raffinade - der Kristallzucker entstanden ist.

Der Begriff „Zucker“ bezeichnet jene Stoffgruppe, zu der auch Traubenzucker (Glukose), Fruchtzucker (Fructose) oder Milchzucker (Laktose) gehören. In der Umgangssprache ist mit Zucker oft der Haushaltszucker gemeint: die Saccharose. Diese wird nicht nur aus Rüben hergestellt, sondern auch aus Zuckerrohr oder Zuckerpalmen. Saccharose macht einen Großteil der gesamten Zuckeraufnahme aus - und das, obwohl die organisch-chemische Verbindung in Mengen gar nicht zur Nahrung des Menschen gehört.


Braucht der menschliche Organismus Zucker um zum funktionieren?

Wir Menschen kommen völlig ohne direkte Aufnahme aller Arten von Zucker aus. Unser Stoffwechsel baut einfach Stärke, die wir zum Beispiel aus Getreide oder Kartoffeln gewinnen, zu Traubenzucker um. Diesen nutzt unserer Gehirn dann als Energiequelle. Sollten wir weder Getreide noch Kartoffeln oder eine andere Form von Kohlehydraten zu uns genommen haben, steht dem Körper auch die Möglichkeit zu - Proteine wie sie in vielen Hülsenfrüchten oder Gemüsesorten enthalten sind - in Traubenzucker umzuwandeln.


Doch, warum macht Zucker eigentlich dick?

Jeder Durchschnittsbürger in Deutschland nimmt etwa jeden Tag 70 Gramm zugesetzten Zucker zu sich. Die Leute decken damit etwas 14 Prozent ihres täglichen Energiebedarfs. Manches Kind verdrückt jedes Jahr einen Berg an Zucker, der mehr wiegt als es selbst.
Doch was ist, wenn der Konsum doch nicht so harmlos ist, wie Vertreter der
Nahrungsmittelindustrie behaupten?

 
Wenn die Zuckerlobby wissenschaftliche Erkenntnisse einfach bestritte, um das süße Geschäft nicht zu gefährden?

Von dem Hormon Insulin habt ihr sicherlich schon mal was gehört. Dieses Hormon spielt bei dem krankmachenden Prozess eine wesentliche Schlüsselrolle. Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse gebildet und sorgt dafür, dass die Zellen im Körper den Zucker aufnehmen können.  Während dieses Geschehens sinkt der Blutzuckerspiegel nach dem Essen. Durch die zuckerhaltige Ernährungsweise die hierzulande so üblich ist, kommt die Bauspeicheldrüse kaum noch zur Ruhe, da sie ununterbrochen Insulin ausschütten muss.

Ein dauerhaft hoher Insulinspiegel ist widernatürlich und der wahre Dickmacher. Das Insulin sorgt u.a. auf Hochtouren dafür, dass im Organismus Zucker in Fett umgewandelt wird. Zusätzlich ist der Weg gehemmt, dass der Körper Fett aus den Speckpolstern verbrennt - die Fettzellen bleiben  geschlossen.

Wird der Insulinspiegel durch ständige Nahrungsaufnahme - besonders der Zuckerreichen - hochgehalten, ist das eine wahre Hürde um abzunehmen. Das Insulin sendet den Fettzellen die Information nicht zu verbrennen, da ständig genügend Energie in Form von Zucker vorhanden ist.


Und, warum kann Zucker jetzt so gefährliche Krankheiten auslösen?

Da die Bauchspeicheldrüse ständig Insulin ausschütten muss, kann der Körper gegen das Insulinsignal abstumpfen. Es entsteht eine Insulinresistenz. Das bedeutet , dass die Zellen den Zucker aus dem Blut nicht mehr aufnehmen können.

Das Blut enthält immer mehr Zucker und bekommt den gleichen Effekt, als wenn ihr Cola auskippt und an Ort und Stelle trocknen lässt - hinterher habt ihr einen klebrigen Fleck. So in etwas könnt ihr euch das mit dem Blut auch vorstellen. Das Blut verklebt die Blutgefäße und das Herzinfarkt und Schlaganfallrisikio steigt enorm an.*

Auch können die Nieren erhebliche Schäden erledigen, weil sie dem zuckerhaltigem Blut nicht gewachsen sind. Durch den Zuckerüberschuss können Nerven geschädigt werden und somit kann das Amputationen zur Folge haben.

Fazit

Meine lieben Livismarter, diese Informationen sollen nur ein kleiner Anreiz dafür sein, dass ihr euren Zuckerkonsum im Auge behaltet. Natürlich ist nichts dagegen einzuwenden, dass man sich ab und an mal ein Stück Schokolade gönnt. Aber, wie heißt das alte Sprichwort so schön?: „In Maßen, nicht in Massen.“

Ich hoffe, dass ihr lange gesund bleibt und vielleicht auch mal das eine oder andere Rezept ausprobiert, welches ich für euch rausgesucht habe. Selbstverständlich achte ich immer darauf, dass es möglichst wenig Zucker enthält.

Seid liebt gegrüßt

Eurer Livi-Smart Team

Photo: Pexels.com

Quelle: Spiegel Nr. 15 / Ausgabe 07.04.2018