Mit Hausmitteln kleine Pflanzenfresser loswerden – Livismart
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Mit Hausmitteln kleine Pflanzenfresser loswerden


Habt ihr Pflanzen zu Hause, im Garten oder auf dem Balkon? Dann kennt ihr bestimmt auch die kleinen Übeltäter, die den Pflanzen sehr zu schaffen machen.

Wir möchten hier ein paar Tipps geben, wie ihr eure Pflanzen schützen und mit natürlichen Mitteln die kleinen Biester von den Pflanzen fern halten könnt.

Wichtig war es uns,  auf den ökologischen Aspekt Rücksicht zu nehmen, weil wir der Meinung sind, dass schon genügend Umweltgifte im Umlauf sind und wir nicht unterstützen müssen, dass weitere Schädlingsbekämpfungsmittel (siehe Glyphosat) dazu kommen.


Blattläuse

Blattläuse sind wohl die bekanntest Art aller Pflanzenschädlinge. Um eine Befall eurer Pflanze zu erkennen müssen ihr nur schauen, ob schwarze, gelbe, grüne oder rote Tierchen sich in Kolonien über eure Pflanze hermachen. Besonders gern sitzen diese an jungen Trieben oder Blüten. Schaut insbesondere auch auf die Blattunterseiten.

Fällt euch ein klebriger Belag auf den Blätter der Pflanzen auf? Auch dass könnte ein Hinweis auf einen Befall von Blattläusen sein. Dieser Belag entsteht, aus den von Zuckermolekülen durchzogenen Ausscheidungen der winzigen Tierchen. 

Setzt Nützlinge dazu, wie zum Beispiel Marienkäfer.

Ein sehr günstiges Hausmittel gegen Blattläuse ist ein Sud aus schwarzem Tee. Dazu gießt man drei Teebeutel herkömmlichen schwarzen Tees mit einem Liter kochendem Wasser auf und lässt ihn zwei Stunden ziehen. Besprüht die befallen Stellen zwei drei Tage mit dem Tee und schon seid ihr die Blattläuse los.

Zum Vorbeugen eines Blattlausbefalls von Zimmerpflanzen steckt ein paar Knoblauchzehen tief in die Erde. Den Geruch von Knoblauch mögen die Läuse überhaupt nicht und bleiben so von vornherein von eurer Pflanze fern.


Obstmaden

Hierbei handelt es sich nicht um die berühmte Made im Speck, sondern um den sogenannten Apfelwickler. Die Weibchen dieser unscheinbaren Falter legen ihre Larven gern an junge Früchte, Triebe und an die Blätter eines Apfelbaums ab. Sobald die Larven geschlüpft sind ernähren sie sich von dem Fruchtfleisch eines Apfels und fressen sich meist bis zum Kerngehäuse durch. Einen Befall von Apfelwickeln erkennt man meist erst sehr spät und erst an den Fressschäden. An der Schale des Apfel sieht man das Einbohrloch, welches meistens mit trockenen Kot umrandet ist. Ab und an kommt es auch vor, dass die Tierchen den Weg ins Innere des Apfels über den Blütenkelch suchen.

Eine sehr effektive und natürliche Art diese Schädlinge zu bekämpfen ist der Einsatz von Schlupfwespen. Diese natürliche Feinde der Apfelentwickler fressen ihre Larven auf und reduzieren somit erheblich den Befall. Schlupfwespen gehören mittlerweile zu den beliebtesten biologischen Schädlingsbekämpfungsmittel und werden eigens dafür gezüchtet. Man kann sie über das  Internet bestellen oder auch in Garten- und Gewächshäusern kaufen.   

Auch Vögel gehören zu den natürlichen Fressfeinden der Obstmaden. Ein schön hergerichteter Garten mit genügend Nistplätzen und Futterquellen in den kalten Wintermonaten laden die gefiederten Freunde zum Verweilen ein und somit haben Sie immer einen natürlichen Feind der Apfelwickler im Garten.

 

Schildläuse

Diese possierlichen Tierchen sind eine der ungefähr 1000 Läusearten. Auch sie schaden einer Pflanze erheblich. Die Tiere ernähren sich von den Blättern und schwächen durch die Fressstellen die Pflanze enorm. Besonders beliebt sind Zitruspflanzen. Sucht daher regelmäßig eure Obstpflanzen ab. Die Läuse lassen sich ganz gut mit einfachen Haumitteln bekämpfen. Mische etwas Spülmittel und Essig mit Wasser und sprühen die Pflanze damit ein. Nach ein paar Stunden muss die Pflanze mit Wasser abgeduscht werden. Wiederholt die Prozedur so oft, bis die Schädlinge komplett verschwunden sind. und, vergesst bitte nicht , den Pflanzenboden während des Abduschen vor der großen Menge Wasser durch eine Folie zu schützen.

 

Spinnmilben

Ganz typisch für den Befall von Spinnmilben sind feingesprenkelte Blätter, die urtümlich für eine Mangelernährung der Pflanze gedeutet werden. Die Milben bevorzugen die Blattunterseiten in der Nähe der Adern. Sie saugen der Pflanze regelrecht den Saft aus.

Spinnmilden lassen sich ganz einfach mit Wasser bekämpfen. Besprüht eure Pflanzen regelmäßig mit abgekochtem Wasser. Spinnmilben lassen sich so entfernen, oder auch schon vorbeugen. Die kleinen Tierchen mögen es warm und trocken. Ein gutes Raumklima kann auch vorbeugen. Stellt sie zur Befeuchtung der Luft kleine Schälchen mit Wasser zu den Pflanzen.

Als Sofortmaßnahme könnt ihr die Pflanzen auch mit einem weichen Wasserstrahl abspritzten. Vergesst aber nicht den Topf oder die Erde ringsherum mit einer Folie abzudecken, da die Pflanze sonst zu viel Wasser abbekommt und ertrinkt.

Alternativ wickelt ihr die Pflanze in eine durchsichtige Plastiktüte. Nach Rund zehn Tagen sollten alle Milben abgestorben sein. Vergesst aber nicht, die Pflanze zwischendurch zu gießen.

Ist die Pflanze stärker befallen und nicht so groß, könnt ihr sie auch ins Wasser legen und die Spinnmilben dadurch ertränken. Wickelt den Topf mit der Erde in eine Plastikfolie ein, um das wegschwemmen der Erde zu verhindern.


Trauermücken

Kommt euch beim Gießen eurer Pflanzen ein Schwarm winzig kleiner Mücken entgegen? Dann ist eure Pflanze wahrscheinlich mit Trauermücken befallen. Unverkennbar ist auch der tänzelnde Flug dieser Insekten.

Diese Mückenart legt ihre Eier gern in Blumenerde ab und deren Larven ernähren sich von den Pflanzenwurzeln. Dadurch wird das Wachstum der Pflanze stark geschädigt, da es sein kann, dass die Pflanzen nicht mehr genügend Nährstoffe aus dem Boden aufnehmen kann und eingeht.

Trauermücken gehören gewissermaßen zu unserem Alltag. Sie vollständig wegzubekommen ist fast unmöglich. Wichtig ist es, die Larven in der Erde abzutöten, so dass diese an der Pflanzen keinen Schaden mehr anrichten können. Als Mittel zur Wahl stehen Streichhölzer, die kopfüber in die Blumenerde gesteckt und nur alle paar Tage ausgetauscht werden müssen. Die Schwefelbestandteile im Zündkopf sorgen dafür, dass die Larven abtötet werden.

Alternativ kann man auch Schnittlauch,  Knoblauchzehen, oder Petersilie kleingeschnitten unter die Blumenerde mischen. Die Trauermücken meiden den Geruch und siedeln sich somit gar nicht erst an der Pflanze an.

Kleine interessante Zusatzinfo:

Trauermücken fallen nicht nur in die Kategorie Schädlinge, nein sie sind auch Nützlinge. Die Larven zählen zu den wichtigsten Tieren die in den Wäldern dafür sorgen, dass sich die heruntergefallenen Blätter zersetzten und das Laub damit zur Erde wird.


Trisphen

Auch Trisphen erzeugen das Bild von hellen Sprenkeln auf der Pflanze. Sie selbst sind auf Grund ihrer winzigen Größe schwer zu erkennen.

Hier funktioniert ebenfalls das warme Abduschen mit Wasser. Der Pflanzentopf muss gut mit Folie abgedeckt werden um eine Verwässerung zu vermeiden.

Die Pflanze wird einmal wöchentlich abgeduscht, bis der Befall verschwunden ist.




Wollläuse

Wollläuse gehören zur Gattung der Schildläuse. Auch sie schwächen eine Pflanze durch ihre Saugtätigkeiten an Blättern und Stängeln. Wollläuse überziehe die Pflanzen - insbesondere Laubgehölze - mit einem wolligen weißen Belag. Eine Bekämpfung ist nur bei ganz starkem Befall junger Pflanzen notwendig sagt das Landwirtschaftliche Technologiezentrum Augustenberg in Karlsruhe. 

Für Zimmerpflanzen gilt: Die befallenden Pflanzen sollten umgehend isoliert werden, dass die Läuse nicht auf die anderen Pflanzen übergehen können.

Wollläuse sind mit einer schmierigen wachsartigen Schicht überzogen, das es sehr schwierig macht, sie mit einfachen Hausmitteln zu besprühen und damit zu entfernen.

Darum muss man bei diesen Schädlingen zu einer etwas härteren Tinktur greifen. Dazu nehmt ihr reinen Alkohol aus der Apotheke oder Klosterfrau Melissengeist und vermischt diesen 1:1 mit Wasser und sprüht die Pflanze damit ein. Bei empfindlichen Pflanzen, wie zum Beispiel einer Orchidee wird die Mixtur einfach mit einem Pinsel aufgetragen. Wiederholt diese Prozedur alle zwei bis drei Tage - solange bis die Schädlinge weg sind.

Viel Erfolg wünscht euer Livismart-Team!